Er war der erste Profiler des Mittelalters: Isenhart, der in jungen Jahren seine große Liebe durch einen grausamen Mord verlor, schwört sich, den Täter zu finden. Er jagt ihn durch mehrere Kontinente. Mit den Mitteln der damaligen zeit gelingt es ihm, den Mörder immer weiter einzukreisen, bis ihm klar wird: Er ist einem Serienkiller auf der Spur, der Jungrauen das Herz und die Augen raubt
Wikingerführer Valgard der Wolf (Raimund Harmstorf :”Der Seewolf”) wurde in einer blutigen Schlacht von seinem Erzfeind Ketil besiegt. Er liegt im Sterben. Es gelingt ihm aber, seinem Sohn Kjartan (Ralf Möller:”Universal Solider”) zur Flucht zu verhelfen. Kjartan soll den berüchtigten Krieger Gunnar zu Hilfe holen. Auf der Flucht wird Kjartan schwer verwundet. Ein Bauer rettet ihm das Leben. Seine schöne Tochter Gudrun verliebt sich sofort in den Fremden, doch sie ist gegen ihren Willen mit Ketlis Cousin verlobt worden. Als es zum tödlichen Konflikt zwischen Kjartan und dem Bräutigam kommt, erscheint Gunnar, der Krieger, um Kjartan nicht zum letzten Mal das Leben zu retten
Die dreiteilige BBC-Dokumentation stellt die Ereignisse im England des Jahres 1066 dar, die in der Schlacht von Hastings ihren Höhepunkt fanden.Die beiden Bauern Leofric und Tofi werden nicht ganz freiwillig von Ordgar zum Kriegsdienst verpflichtet. Zunächst gilt es den Süden des Landes vor einem möglichen Angriff der Normannen zu schützen. Als zur selben Zeit ein Wikingertrupp im Norden an Land geht, marschiert Ordgar mit seiner Truppe nach Norden und schlägt die Wikinger in der Schlacht von Stamford Bridge.Im zweiten Teil fallen die Normannen in England ein. Ordgar und seine Leute haben keine Zeit sich von der Schlacht zu erholen, denn in Sussex ist ein Normannenheer aus Frankreich gelandet und hat die Ortschaft Crowhurst gebrandschatzt.Im dritten Teil der Doku kommt es zum Höhepunkt der Ereignisse in der Schlacht von Hastings, in der Willhelm der Eroberer die Engländer unter König Harold vernichtend schlägt.
Dänenprinz Hamlet muss vom Geist seines toten Vaters erfahren, dass dieser durch die Hand seines eigenen Bruders Claudius vergiftet wurde. Der Mrder hat inzwischen den Thron bestiegen und Hamlets Mutter Gertrude geheiratet. Schockiert tuscht Hamlet geistige Verwirrung vor, woraufhin seine Angebetete Ophelia Selbstmord begeht. Um den neuen Knig zu berfhren, lsst Hamlet den Meuchelmord von Wanderschauspielern auffhren und lst eine Tragdie aus
Venedig, Ende des 16. Jahrhunderts. Aus Freundschaft zu dem frisch verliebten, aber hoch verschuldeten Aristokraten Bassanio lsst sich Kaufmann Antonio auf einen ungewhönlichen Handel mit dem jüdischen Geldverleiher Shylock ein. Für einen Kredit von 3.000 Dukaten bürgt Antonio, der sich baldiger Einnahmen durch ausgelaufene Handelsschiffe sicher ist, mit einem Pfund seines eigenen Fleisches. Mit diesem Geld kann Bassanio jetzt angemessen um die Hand von Portia, der reichen Erbin von Belmont, werben. Die Schönheit und ihr Verehrer lieben sich, doch der Besiegelung des Glücks steht eine Klausel von Portias verstorbenem Vater im Wege. Nur den darf Portia heiraten, der aus drei verschlossenen Schatullen die richtige wählt, die ihr Bild enthält. Wie andere Bewerber aus ganz Europa, ja sogar Afrika, tritt Bassanio an, das Rätsel zu lösen. Whrend er dem Glck ganz nahe kommt, verliert Antonio auf See sein Vermgen und kann seine Schulden nicht begleichen
Frankreich im 16. Jahrhundert. Protestanten und Katholiken kämpfen im Namen des Glaubens um die Macht. An der Spitze der Protestanten rüstet Henri, König von Navarra, gegen Paris, gegen die Katholiken, gegen die mächtige Rivalin seiner Mutter: Katharina de Medici, Königin von Frankreich. Sie bietet ihm die Hand ihrer Tochter Margot – als Zeichen der Versöhnung. Die Hochzeit endet im Blutbad der Bartholomäusnacht, in der die Katholiken tausende Protestanten abschlachten.
Henri überlebt das Gemetzel. Doch er wird im Louvre wie ein Gefangener gehalten. Katharina de Medici zwingt ihn, den katholischen Glauben anzunehmen. Bei der ersten Gelegenheit ergreift er die Flucht. Fünfmal wechselt er seinen Glauben, er kämpft und taktiert. Er will das Feld nicht denen überlassen, die weder Gewissen noch Menschlichkeit kennen. Auf seinem Weg zum Thron reift Henri vom geborenen Krieger zum selbstlosen Anführer, der sein Volk in eine bessere Zukunft führt.
Geschieden, geköpft, gestorben, geschieden, geköpft, überlebt” ist der Abzählreim, den englische Kinder noch heute zu den sechs Ehefrauen von Henry VIII. kennen. Er ist die Verkörperung des Renaissance-Herrschers. Hochgebildet sprach er mehrere Sprachen, komponierte und korrespondierte mit den geistigen Größen seiner Zeit. Aber er war auch ein hemmungsloser Genussmensch, bekannt für tagelange Gelage, zügellose Gier und natürlich für seine sechs Ehefrauen, von denen er zwei wegen Untreue hinrichten ließ.
Am Ende seines Lebens war er so fettleibig, dass sein Bett mit Holzbalken verstärkt werden musste. Der ehemals höchst attraktive Herrscher starb als verbitterter Mann. Sein wildes Leben ist bis heute eine faszinierende Geschichte.
Völlig verdient wurde diese opulente Filmproduktion mit einem renommierten Emmy Award als beste Mini-Serie ausgezeichnet.
Intrigen, Neid, Machtgier, Rachsucht und Eitelkeiten bestimmen das Leben des britischen Königshauses im Jahre 1183. Nachdem der älteste Sohn gestorben ist, muss die Thronfolge neu geklärt werden. Da zwischen König Heinrich II und seiner Frau Eleanor von Aquitanien jedoch schon seit 31 Jahren eine Hassliebe besteht, scheint eine Einigung praktisch unmöglich. Jeder will das größte Stück des Königskuchens und versucht die Nachfolge der Monarchie durch seinen eigenen Lieblingssohn zu sichern. So taktieren alle eifrig, schmieden untereinander feierliche Bündnisse, um sie kurze Zeit später zu verraten. Es wird gedroht, gelogen und angefleht – und keiner der Beteiligten weiß, wer nun gerade welche Fäden in der Hand hält. Mal wird mit blankem Schwert, mal mit spitzem Dolch, doch stets mit scharfer Zunge um die Wahrung der eigenen Interessen gekämpft.
Flandern im 11. Jahrhundert: Der normannische Ritter Chrysagon hat die Friesen in die Flucht geschlagen und damit ein Druidendorf vor dem sicheren Untergang gerettet. Doch die Bevölkerung wendet sich gegen ihn, als er sich ausgerechnet in die schöne Brownyn verliebt, die dem Sohn des Stammesfürsten versprochen wurde.
Die Wanderhure erzählt die spannende und mitreißende Geschichte von Marie Schärer, die sich im Kampf um ihre Würde als Frau, gegen Gier, Betrug und Verrat zur Wehr setzt.
Konstanz im Jahr 1414: Die schöne Marie Schärer (Alexandra Neldel) lebt ein sorgenfreies und behütetes Leben – bis zu jenem Tag, an dem ihr Vater (Miguel Herz-Kestranek) sie gegen ihren Willen mit dem unehelichen Sohn des Grafen von Keilburg (Michael Brandner) verheiraten will. Doch Maries große Liebe ist ihr Jugendfreund Michel Adler (Bert Tischendorf), der aufgrund seines gesellschaftlichen Standes nicht den Vorstellungen ihres Vaters entspricht. Geblendet vom möglichen Aufstieg willigt er in den Vorschlag von Graf Heinrich von Keilburg ein, Marie mit Ruppertus zwangszuverheiraten. Als Ruppertus jedoch Maries Abneigung spürt, fühlt er sich zutiefst gekränkt und zettelt eine Intrige an: Er lässt Marie brutal vergewaltigen und der Hurerei beschuldigen bis sie schließlich unschuldig verurteilt, gefoltert und halb tot aus der Stadt verbannt wird.