Erscheint am 24. September 2012
Das Leben ist grausam zu Samuel Mumm, Kommandeur der Stadtwache von Ankh-Morpork: Seine liebende Ehefrau Lady Sybil hat sich mit Lord Vetinari verbündet und Sam zu zwei Wochen Landurlaub auf dem hochherrschaftlichen Familiensitz verdonnert. Für den überzeugten Stadtbewohner, der zudem jede Form von Untätigkeit hasst, die Hölle auf Erden. Doch zum Glück bewahrheitet sich bald die Regel: wo ein Cop, da auch ein Verbrechen. Schnell steckt Samuel Mumm auf dem angeblich so idyllischen Lande bis zum Hals in der Aufklärung gleich mehrerer Missetaten von Drogenschmuggel bis Sklavenhandel. Wilde Fluss-Verfolgungsjagden inklusive. Klappenbroschur mit gestalteten Innenseiten und abtrennbarem Lesezeichen.
Das Weltall: Absolute Dunkelheit und gleißend helle Lichtblitze. Eine fremde Welt. Durch diese irreale Landschaft treibt die riesige Sternenschildkröte Groß-A’Tuin. Auf ihrem Rücken trägt sie vier Elefanten. Auf deren Schultern wiederum ruht die Scheibenwelt. Um dieses bizarre Wesen, diese physikalisch eigentlich völlig unmögliche Kröten-Schöpfung kreist eine kleine Sonne. Ein eigenes Universum im Universum. So wundert man sich auch nicht, dass in bzw. auf dieser Scheibenwelt ein Elefant als Sonnenhüter fungiert. Er muss ein Bein anheben, erst dann kann die Sonne passieren. Rätselhafte Magie und ein Element namens Kreativum halten diese sonderbare Welt zusammen.
Doch es gibt auch menschlich anmutende Bewohner. Da ist zum Beispiel der schrullige Zauberer Rincewind. Als solchen erkennt man ihn jedoch nur, weil er das Wort Zaubberer auf seinen Hut gestickt hat. Leider steht es mit seinen magischen Fähigkeiten genauso schlecht wie um seine Rechtschreibung. So muss Rincewind als Fremdenführer für den Touristen Zweiblum und seine magische Truhe aus intelligentem Birnenholz herhalten und gerät von einem schrägen Abenteuer ins nächste. Und dann stößt auch noch Cohen, der Barbar in Rente, zu ihnen.
Inszenierte Lesungen – großes Ohrenkino.
Das hätte einfach nicht passieren dürfen: Tod, dem Sensenmann der Scheibenwelt, ein Stundenglas in die Hand zu drücken und ihn ungefragt in den Ruhestand zu schicken, ist wirklich ein starkes Stück. Der Schnitter jedenfalls ist tödlich beleidigt und macht sich vom Totenacker. Bleibt den Verschiedenen vorerst nichts anderes übrig, als der Untoten-Selbsthilfegruppe beizutreten – Himmel oder Hölle, das Leben ist ein Jammertal, wenn nicht einmal mehr ordentlich gestorben werden kann
Die Zauberer der Unsichtbaren Universität haben sich bereits vielen Herausforderungen stellen müssen, einem Fußballspiel allerdings noch nie. Bis der neue Traditionsbeauftragte Ponder Stibbons eine erschreckende Entdeckung macht: Wenn die Zauberer nicht sofort eine Fußballmannschaft gründen, verlieren sie den Anspruch auf eine üppige Geldspende. Es hilft alles nichts: Elf Sportsfreunde müssen her. Doch als endlich das große Spiel ansteht, das die Zauberer ganz ohne Magie bestreiten müssen, geht es schon lange nicht mehr nur um Fußball. Trev, ein gutaussehender Straßenkicker, hat sich in das Küchenmädchen Juliet verliebt, und Glenda, Köchin sowie meisterhafte Bäckerin, kommt langsam dem geheimnisvollen Trainer Mr. Nutt näher. Und plötzlich ist nichts mehr, wie es einmal war – Spiel hin oder her
Nur wer sich wirklich in Terry Pratchetts Universum auskennt, darf sich zum Gefolge des Meisters zählen: Dieser Band vereint alle Erzählungen, Artikel und humorvollen Beiträge Pratchetts, vom Beginn seiner Karriere bis zu neuesten, auf Deutsch bisher unveröffentlichten Geschichten und schwer zu findenden Raritäten. Sie führen nach Ankh-Morpork, ins Kaufhaus der Nomen und in viele weitere haarsträubende Welten. Wahnsinn bis zur letzten Seite und ein unverzichtbares Standardwerk für jeden Scheibenweltbewohner.
Magrat Knoblauch und König Verence von Lancre laden zur Taufe ihrer Tochter die halbe Scheibenwelt ein – leider auch Vampire aus Überwald. Statt eines friedlichen Festes gibt es bald Krieg, da die Vampire die Macht in Lancre an sich reißen wollen – was den Blutsaugern auch zu gelingen scheint: wären da nicht Priester Hilbert Himmelwärts, Nanny Ogg und Oma Wetterwachs. gelesen von Katharina Thalbach
Am Anfang war eine endlose Fläche. Dann kam der Teppich – ohne ein Fusselchen zwischen den Fäden. Bald folgte der Staub, und daraus entstand alles: die Mungrungs und die stolzen Deftmenen. Ganz zu schweigen von den wilden Ungeheuern in den verfilzten Regionen. Seinen Erstlingsroman »Die Teppichvölker« begann Terry Pratchett im Alter von siebzehn Jahren und beendete ihn einundzwanzig Jahre später. Spöttisch-humorvoll, ganz nach Art des Mannes mit dem schwarzen Schlapphut, erschließt sich dem Leser die bizarre Welt kriegerischer Winzlinge, die im Gewebe des Teppichs hausen. Während ein herabgefallener Zuckerwürfel als Steinbruch für Leckermäuler die Begeisterung der Mungrungs hervorruft, bedeuten die zermalmenden Schritte eines Menschen nichts anderes als den Zornesausbruch des Dunklen Lords. Der schlimmste Alptraum aber ist ein Ungeheuer namens Staubsauger
Die erste Reise zur Flachwelt
Kin Arad ist Planetengestalterin und wacht über den Bau neuer Welten. Dabei hat sie jede Menge Ärger mit ihren Mitarbeitern, die sich immer wieder alberne Scherze erlauben. Und dann taucht ein geheimnisvoller Fremder auf, der behauptet, eine flache Welt entdeckt zu haben, auf der Magier und Dämonen ihr Unwesen treiben. Kin Arad reist zu dem geheimnisvollen Planeten und macht eine unglaubliche Entdeckung
Das Beste aus 25 Jahren Scheibenwelt
Die Scheibenwelt ist eine einzigartige Schöpfung. Sie wird von vier Elefanten getragen, die wiederum auf einer riesigen fliegenden Schildkröte stehen. Der Tod übernimmt hier gern einmal die Aufgaben des Weihnachtsmanns, und der Winter verliebt sich Hals über Kopf in eine Hexe. Stephen Briggs, der – so sagt man jedenfalls – mehr über die Scheibenwelt weiß als Terry Pratchett selbst, hat nun die witzigsten und weisesten Zitate aus diesem außergewöhnlichen Universum zusammengestellt.
Ein Fest für alle Scheibenwelt-Fans und für all die, die es noch werden wollen